Personal tools

Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Montag, 14. Januar, 19.30 Uhr

Sondervorführung in den Schlosslichtspielen

"#Female Pleasure"

In ihrem Dokumentarfilm „#Female Pleasure“ widmet sich Regisseurin Barbara Miller fünf jungen Frauen, die jeweils einer der fünf Weltreligionen angehören und eine Sache gemeinsam haben: Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav kämpfen gegen die Dämonisierung der weiblichen Sexualität, die in Zeiten von zunehmendem religiösem Fanatismus um sich greift, und setzen sich für Aufklärung und sexuelle Selbstbestimmung aller Frauen ein. Aufgrund ihres Engagements sehen sich die fünf Frauen in ihrer Gesellschaft oder ihrer religiösen Gemeinschaft Diffamierung, Verfolgung und sogar Todesdrohungen ausgesetzt. Auch die Suche ihrer Protagonistinnen nach Liebe und einem erfüllten Sexleben in der modernen Welt zeigt die Regisseurin.

Dokumentation |  Deutschland,  Schweiz,  Indien,  Japan,  USA,  Großbritannien

Studiokino im Theater am Schloss, Ansbach, Promenade 29

Reservierung empfohlen!
Information & Karten: 0981/970 40 0 | www.theater-ansbach.de

 

Samstag, 26. Januar 2019, 9.30 - 17 Uhr

Impulse aus der Denkschule des Affidamento

Weibliche Autorität und Macht

„Ich misch mich da lieber nicht ein! Weil es ohnehin nichts bringt, …weil es mich nichts angeht, …weil ich mir keinen Ärger einhandeln will….“ Solche Sätze werden häufig gebraucht, sowohl im Blick auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse und die „große“ Politik, wie auch im Umgang im Bekanntenkreis oder mit den eigenen Kindern und deren Lebens- oder Erziehungsstil.

Eine vom Mainstream abweichende Meinung zu haben, Urteile zu wagen und diese nach außen zu vertreten, Kritik zu üben und mich auch selbst infrage stellen zu lassen, das ist tatsächlich nicht leicht, denn es bedeutet, mich angreifbar und verletzbar zu machen. Angesichts von Machtmissbrauch in der Politik, zunehmender autoritärer Gesinnung und eines vermehrten Rückzugs ins Private braucht es Mut, zu meiner Autorität und Macht als Frau, Tante, Freundin, Mutter oder Großmutter zu stehen. Eine klare Haltung zu zeigen, kann jedoch viel bewirken, im eigenen Leben, bei anderen Menschen und im Sinne einer besseren Welt.

Bei diesem Seminar fragen wir danach, wie Autorität und Macht in der Philosophie des Affidamento verstanden werden (im Gegensatz zu herkömm-lichen Konzepten), wie und wo wir sie erleben, wie wir sie zu einer befriedigenden Gestaltung unseres Lebens und unserer Welt einsetzen können und wer oder was uns dabei unterstützen kann. Dabei erfahren und vertiefen wir zugleich, was Affidamento meint und wie es uns als Frauen inspiriert und stärker macht.

Tagesseminar mit Erni Kutter, Freising
Diplom-Sozialpädagogin und Autorin

Kunsthaus Ansbach, Reitbahn  3

Anmeldung bis 20. Januar 2018: Juliane Brumberg, Tel. 0981/88571, julianebrumberg(at)gmx.de

 

Montag, 28. Januar, 19.30 Uhr

Sondervorführung in den Schlosslichtspielen

"Roma"

Weibliche Widerstandskraft und Solidarität unter Frauen ist es, die der mexikanische Regisseur und Oskarpreisträger („Gravity“) Alfonso Cuarón in das Zentrum des Films „Roma“ stellt.
Cuarón thematisiert die gesellschaftlichen Verhältnisse im Mexiko seiner Kindheit (Anfang der 1970er Jahre) anhand des Schicksals einer fiktiven Mittelstandsfamilie im Stadtteil Roma in Mexiko City. Im Fokus steht allerdings das indigene Hausmädchen Cleo, das die Familie letztlich organisiert und zusammenhält. Als Cleo schwanger von ihrem Freund sitzen gelassen und die Hausmutter mit vier Kindern von ihrem Mann verlassen wird, nehmen die beiden Frauen ihr Schicksal in die eigenen Hände.
Dabei gerate sie in die politischen Unruhen, die Mexiko in den 1970ern erschüttern und erleben das berüchtigte „Corpus-Christi-Massaker“ von 1971, das sich tief ins kollektive Bewusstsein der mexikanischen Gesellschaft gebrannt hat, mit.
Der Film, der Familiendrama, gesellschaftliche Umbrüche, das Überwinden von Statusgrenzen und tief empfundene Menschlichkeit meisterhaft verbindet, ist u. a. Preisträger des Goldenen Löwen (Filmfestspiele von Venedig) und wird als Oskarkandidat gehandelt.

Studiokino im Theater am Schloss, Ansbach, Promenade 29

Reservierung empfohlen!
Information & Karten: 0981/970 40 0 | www.theater-ansbach.de

In Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ansbach

 

Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr

Sondervorführung in den Schlosslichtspielen

"Alles ist gut"

Zuerst wehrt Janne (Aenne Schwarz) die Annäherungsversuche von Martin (Hans Löw), dem Schwager und besten Freund ihres Chefs Robert (Tilo Nest), mit einem Lachen ab. Ehe sie sich aber versieht, wird aus dem unschuldigen Flirt eine Vergewaltigung. Janne versucht, diesen Moment in ihrem Leben beiseitezuschieben und redet sich und anderen Menschen ein, dass alles in Ordnung sei. Dem Vorfall möchte sie keine Macht und keinen Raum geben und will auch nicht als Opfer gesehen werden. Sie schweigt und teilt sich weder Robert, mit dem sie ein sehr freundschaftliches Verhältnis hat, noch ihrem Freund Piet (Andreas Döhler) mit. Doch es ist bei Weitem nicht alles gut und ihr Schweigen über den Vorfall hat bald Auswirkungen auf ihr Leben und die Beziehung zu Piet...
Mit Aenne Schwarz, Andreas Döhler, Hans Löw…

Studiokino im Theater am Schloss, Ansbach, Promenade 29

Reservierung empfohlen!
Information & Karten: 0981/970 40 0 | www.theater-ansbach.de

 

Freitag, 8. März 2019, 19.30 Uhr

Internationaler Frauentag

Das Mädchen im Strom

Lesung und Gespräch mit Sabine Bode

Sabine Bode ist bekannt als Expertin auf dem Gebiet seelischer Kriegsfolgen. Anlässlich des Internationalen Frauentags wird sie zu einem anderen Thema aus ihrem ersten Roman 'Das Mädchen im Strom' lesen. Das Buch handelt von einer jungen Frau, die eine gut situierte Kindheit in Mainz verlebt und sich dann als Jüdin gezwungen sieht, Deutschland zu verlassen. Mit gefälschten Papieren wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg und beginnt ein neues Leben in England. Später kehrt sie in das kriegszerstörte Deutschland zurück und sucht den Kontakt zu geliebten und ungeliebten Menschen….

Die Romanfigur Gudrun Samuel ist eine starke Frau, die ihr Leben in bösen Zeiten selbst in die Hand genommen hat. Der Internationale Frauentag ist Anlass, sich mit ihr zu beschäftigen.

Gotische Halle im Stadthaus, Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz

Eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

 

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19.30 Uhr

Die „Bibel in gerechter Sprache“

Gerechtigkeit gegenüber Frauen und jüdischen Menschen

mit Dr. Renate Jost, Professorin für Feministische Theologie und Genderforschung an der Augustana Hochschule Neuendettelsau

Die Bibel in gerechter Sprache ist eine christliche Übersetzung, die versucht aus dem christlich-jüdischen Dialog zu lernen. In den letzten Jahrzehnten ist in großer Breite aufgedeckt worden, wie sehr dieses auf jüdischem Boden entstanden Buch nicht nur gegenüber Frauen sondern auch antijüdisch und damit verzerrt gelesen und entsprechend übersetzt wurde.
In welcher Weise ist dies geschehen? Wie versuchen die Übersetzer_innen der Bibel in gerechter Sprache auch jüdischen Frauen und Männern gegenüber gerecht zu werden? Wie ist gerade dieser Aspekt in der nach ihrem Erscheinen heftigen Diskussion aufgenommen worden?
Welche Rolle spielen weitere Kriterien dieser Übersetzung, wie Gerechtigkeit gegenüber dem Text, soziale und Geschlechtergerechtigkeit?

Gemeindezentrum St. Gumbertus, Beringershof
Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz  5

Eine Veranstaltung vos Frauenrings Ansbach im Rahmen des Jubiläumsjahres zur Woche der Brüderlichkeit

 

Links:

beziehungsweise-weiterdenken 
Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen

DIE BERUFUNG

DIE BERUFUNG - IHR KAMPF FÜR GERECHTIGKEIT

Kinostart 7.3. DFR ist Unterstützerin

Anerkannter Bildungstraeger_cmyk_klein_tr.png

Kampagne Parität

change.org

 

Hilfetelefon

 

This is themeComment for Wink theme