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Ortsring Ansbach

Teamvorstand

Juliane Brumberg, julianebrumberg (at) gmx.de

Erika Illig, erika.illig (at) gmx.net

Heidi Miguletz

Mirjana Pyka

 

Postanschrift:
Frauenring Ansbach, c/o Erika Illig
Am Onolzbach 57, 91522 Ansbach
Tel. 0981 - 644 10

 

Der Ansbacher Frauenring auf einem frauengeschichtlichen Stadtrundgang durch Nürnberg mit der Historikerin Nadja Bennewitz.
Foto: Juliane Brumberg

Ziele


Der Ortsring Ansbach bietet in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu frauenpolitischen und frauenhistorischen Themen an. Die Absicht ist, das, was Frauen in der Gesellschaft tun oder getan haben sichtbar zu machen und damit Interessierte für ihr eigenes politisches Handeln zu ermächtigen. Dabei verstehen wir unter Politik etwas Anderes, als Macht- oder Parteipolitik, sondern halten es mit der Politologin Dr. Antje Schrupp: "Politik findet überall da statt, wo Menschen über die Regeln ihres Zusammenlebens miteinander verhandeln." Der Beitrag von Frauen dazu zeigt sich oft auch in Kunst und Kultur. Das spiegeln unsere Veranstaltungen wider.

 

Veranstaltungen

 

Samstag, 3. Februar 2018, 9.30 - 17 Uhr

Rotkäppchen ade...
Großmütter und Mütter gestern und heute

Tagesseminar mit Erni Kutter

Großmütter sind heute unentbehrlicher denn je. Sie entlasten ihre berufstätigen Töchter und Söhne bei der Kinderbetreuung, versorgen und pflegen ihre alten Eltern und nicht selten auch den eigenen Partner. Dabei bleiben allzu oft ihre eigenen Bedürfnisse auf der Strecke. Auch Frauen, die keine eigenen Enkelkinder haben leisten  häufig Omadienste und engagieren sich in den verschiedensten Initiativen für gesamtgesellschaftliche Belange.

Bei diesem Tagesseminar beschäftigen wir uns mit der Rolle und den Aufgaben der Großmütter früher und heute. Wir tauschen eigene Erfahrungen aus und überlegen, wie wir das Älterwerden und Oma-Sein nach unsere eigenen Vorstellungen gestalten können.

Kunsthaus, Reitbahn 3, Ansbach

Unkostenbeitrag: 50 € inklusive Mittagsimbiss, Kaffee und Gebäck
Frauenringsmitglieder: 40 €

Anmeldung bitte bis 28. Januar 2018 

bei: Juliane Brumberg, Tel: 0981-88571, julianebrumberg(at)gmx.de

 

Donnerstag, 15. Februar 2018, 19 Uhr

Jahreshauptversammlung

Kulturzentrum am Karlsplatz

 

Montag, 19. Februar 2018, 19.30 Uhr

Filmabend

Die Spur

In einem kleinen, abgelegenen Bergdorf an der polnisch-tschechischen Grenze geschehen grausamen Morde. Die Opfer sind allesamt Männer sowie begeisterte Jäger und in der Nähe ihrer Leichen findet man Spuren von wilden Tieren. Rächt sich die Natur also an ihnen und die Männer wurden von dem Wild getötet, das sie sonst jagen? Oder ist ein Mensch für die Taten verantwortlich? Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln, hat aber bald die exzentrische Einzelgängerin Janina Duszejko (Agnieszka Mandat) im Visier, die sich als strikte Vegetarierin des Öfteren über das ignorante Verhalten der Männer im Ort beschwert und die Jäger der Gemeinde außerdem in Verdacht hat, für das plötzliche Verschwinden ihrer geliebten Hunde verantwortlich zu sein. Die pensionierte Ingenieurin beginnt, ihre eigenen Nachforschungen über die Tode anzustellen...

Schlosslichtspiele Ansbach, Promenade 29

Eintritt: 7,50 €, Schüler_innen, Student_innen und Frauenringmitglieder ermäßigt.

Reservierung wird empfohlen unter 0981 / 970-400

 

Montag, 26. Februar 2018, 19.30 Uhr

Filmabend

Wir töten Stella

Die Novelle von Marlen Haushofer erzählt die Geschichte der 19jährigen Stella, die, als sie auf Wunsch ihrer Mutter einige Zeit bei Anna und ihrer Familie in der Großstadt verbringt, von Annas Mann Richard verführt und dann fallen gelassen wird. Als Stella nach einer erzwungenen Abtreibung Selbstmord begeht, ist sich Anna ihrer Mitschuld an diesem tragischen Geschehen bewusst und versucht, durch das Niederschreiben der Geschichte ihre Seele zu reinigen.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem Filmgespräch ein.

Schlosslichtspiele Ansbach, Promenade

Eintritt: 7,50 €, Schüler_innen, Student_innen und Frauenringmitglieder ermäßigt.

Reservierung wird empfohlen unter 0981 / 970-400

Eine Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ansbach (www.keb-an.de)

 

INTERNATIONALER  FRAUENTAG

Donnerstag, 8. März 2018, 19.30 Uhr

Filmabend

Battle of Sexes - Gegen jede Regel

1973 befindet sich die Profi-Tennisspielerin Billie Jean King (Emma Stone) als Weltranglistenerste auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere. Doch die vielen Turniersiege und der Ruhm sind nicht alles für sie, denn King, die weit mehr als nur Freundschaft für ihre Vertraute Marilyn Barnett (Andrea Riseborough) empfindet, setzt sich außerdem mit Vehemenz für die Gleichberechtigung von Frauen ein. Bobby Riggs (Steve Carell) hingegen hat seine besten Jahre schon lange hinter sich und außerdem mit seiner Spielsucht zu kämpfen. Der ehemalige Champion möchte es noch einmal wissen und den Ruhm alter Tage wieder aufleben lassen. Dazu ist er sogar bereit, seine ganze Reputation aufs Spiel zu setzen. In der Öffentlichkeit vertritt er bezüglich der Geschlechterdebatte die entgegensetzte Meinung zu der von King und so kommt es zum unvermeidlichen Zusammenprall in einem Tennismatch der Geschlechter, das als "Battle Of The Sexes" in die Geschichte eingehen soll.

Schlosslichtspiele Ansbach, Promenade

Eintritt: 7,50 €, Schüler_innen, Student_innen und Frauenringmitglieder ermäßigt.

Reservierung wird empfohlen unter 0981 / 970-400

Eine Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ansbach

 

Dienstag, 19. April, 18.30 Uhr

Frauenstammtisch

... in den Räumen des Hotel Bürgerpalais. Es ist eine Gelegenheit sich über unseren Ortsring und unsere Verband zu informieren sowie über frauenpolitische Themen zu diskutieren. Eingeladen sind alle Mitglieder und andere interessierte Frauen.

Hotel Bürger-Palais, Ansbach, Neustadt 48

 

Mittwoch, 9. Mai 2018, 15 Uhr

Erzählcafé zum Muttertag

Wir sind alle Töchter

Nicht alle Frauen sind Mütter. Aber alle Frauen sind Tochter einer Mutter. Die Mutter ist die erste Frau im Leben eines Kindes. Als lernendes Kind sind wir von ihr abhängig und vertrauen ihr. Sie hat uns vorgelebt, wie wir uns in der Welt zurechtfinden können und sie hat uns die Sprache gelehrt, mit der wir uns in der Welt orientieren. Deshalb sind, egal, wie gut oder wie schlecht die Beziehung zur Mutter ist, ihre Erklärungen das Fundament des eigenen Weltverständnisses.

Um die Bedeutung der Mütter für das Verstehen der Welt sichtbar zu machen, bitten wir alljährlich drei bekannte Ansbacherinnen, von ihren Müttern zu erzählen und davon, wie diese ihren Töchtern die Welt erklärt haben. 

Mit Sigrid Kellner, Angelika Weiß und Bettina Baumann.

Unkostenbeitrag: 3-4 € einschließlich Kaffee + Kuchen

Kunsthaus, Reitbahn 3, Ansbach

 

Montag, 18. Juni 2018, 19.30 Uhr

Filmabend

Monika Hauser - ein Porträt

Monika Hauser wurde 1959 in der Schweiz geboren und wuchs dort auf. Als Tochter Südtiroler Eltern ist sie italienische Staatsbürgerin. Sie studierte Medizin in Innsbruck und Bologna und wurde 1984 promoviert. 1998 schloss sie ihre Ausbildung zur Fachärztin für Gynäkologie ab.

Von 1992 bis 1994 verwirklichte Hauser mit Unterstützung bosnischer Fachfrauen das Frauentherapiezentrum Medica Zenica in Zentral-Bosnien. Das Team unterstützte die Frauen bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse. Der Verein medica mondiale e.V. wurde gegründet und das Engagement zunächst auf den Kosovo, dann Afghanistan und auf zahlreiche weitere Länder ausgedehnt. Im Jahr 2000 übernahm Hauser die Geschäftsführung des Vereins. Sie engagiert sich im Rahmen ihrer Arbeit dafür, dass die Thematik der Kriegsvergewaltigungen gesellschaftlich enttabuisiert wird.

Im Anschluss laden wir Sie zu einem Filmgespräch ein.

Schlosslichtspiele Ansbach, Promenade

Eintritt: 7,50 €, Schüler_innen, Student_innen und Frauenringmitglieder ermäßigt.

Reservierung wird empfohlen unter 0981 / 970-400

Eine Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ansbach (www.keb-an.de)

 

Samstag, 7. Juli 2018

Sommerausflug mit einer frauengeschichtlichen Führung durch Erlangen

Durchlauchtigste Markgräfin, nichtsnützige Weibsbilder und bewegte Frauen

Als die die kleine Residenzstadt Erlangen sich im Zeitalter von Barock und Aufklärung ausbreitete, zogen Hugenottinnen aus Frankreich hierher, es folgten Frauen au Franken, Berlin und der Pfalz, es waren Adlige wie Soldatenweiber, Gastwirtinnen und Bürgerinnen, es wehte ein französisches Flair durch die symmetrischen Straßenzüge und ein mondäner Hauch um das Erlanger Schloss, das die letzte Markgräfin nicht zuletzt wegen des hugenottischen Einflusses zu ihrer Witwenresidenz erkor.
Anders als damals ist Erlangen heute bekannt als Universitäts- und Medizinstadt – und was hat das speziell mit Frauen zu tun?
Nun, ein Blick zurück in die Anfänge des Frauenstudiums verspricht interessante Erkenntnisse: Verfolgen Sie den Werdegang der ersten Hörerinnen an der Uni, die Laufbahn der berühmten Mathematikerin Emmy Noether.
Anschließend an den „Spaziergang durch die kleine, moderne Großstadt mit einem kritischen frauenpolitischen Blick“ stärken wir uns bei einer gemeinsamen Brotzeit. Oder es besteht die Möglichkeit, Erlangen auf eigene Faust zu entdecken.

Mit der Historikerin Nadja Bennewitz, M.A.

9.40 - ca. 17 Uhr, Treffpunkt am Bahnhof Ansbach
11.30 Uhr  Beginn der Führung vor dem Schloss in Erlangen

Unkostenbeitrag für Bahnfahrt und Führung: 20 € (Frauenringmitglieder 15 €)
Anmeldung bitte bis 1. Juli 2018  

Info und Anmeldung bei Erika Illig, Tel. 0981/64410, erika.illig(at)gmx.net

 

 

Links beziehungsweise-weiterdenken 
Internetforum für Philosophie und Politik

www.Bennewitz-Frauengeschichte.de
Frauengeschichte mit Nadja Bennewitz in Nürnberg und Erlangen

Kampagne Parität

change.org

 

Hilfetelefon

 

Ihre Hilfe kommt hier an!

Hilfe zur Selbsthilfe 

Stichwort WESTAFRIKA
DEUTSCHER FRAUENRING e.V.
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