15.06. 2017 Kooperationsvereinbarungen mit dem Êzidischen Frauenrat Berlin e.V. und mit der Plattform für das Überleben verschleppter Frauen - einem internationalen Netzwerk- unterzeichnet

Der DFR hat mit zwei Frauenorganisationen, die sich für die Rechte geflüchteter und verfolgter êzidischer Frauen einsetzen, Kooperationsverträge unterschrieben. Dies ist aus der langjährigen guten Zusammenarbeit des DFR-Ortsrings Celle mit den Frauen von HEVI in Celle entstanden. Nach dem Genozid an den Êzid*innen im Shengal (2014) und anhaltenden Kriegsverbrechen an Êzidischen Frauen haben wir die gemeinsame Arbeit nun ausgeweitet. Im Fokus beider Partnerinnenschaften steht die Stärkung der Frauen und ihrer Rechte, die Überwindung jeglicher Formen der Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und der Friede.

Zum einen hat der Deutsche Frauenring Landesverband Berlin e.V. (DFR LV Berlin) eine Zusammenarbeit mit dem Êzidischen Frauenrat Berlin- 'Binevs' e.V. (ÊFR Berlin) begonnen.

Der Êzidische Frauenrat Berlin- 'Binevs' e.V. wurde Anfang 2016 in Berlin gegründet. Er setzt sich für politisch, ethnisch, religiös und aufgrund ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung Verfolgte, für Geflüchtete und Vertriebene ein, steht für die internationale Zusammenarbeit und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung und will die Gleichberechtigung von Frau und Mann durch die Förderung von Bildung, Kunst und Kultur erreichen.  Der ÊFR Berlin steht dem DFR damit in seinen Zielen sehr nahe. Der DFR sieht weiter eine große Übereinstimmung mit den Zielen seiner bei den vereinten Nationen akkreditierten Dachverbänden, IAW und ICW, gegeben.

Unterzeichnung Kooperationsvertrag

Der ÊFR Berlin leistet Assistenz zur Heilung, Rehabilitation, Integration und Empowerment für ȇzidische Frauen, Überlebende und ihres Empowerment. Die Geflüchteten und Vertriebenen kamen nach den Massakern und Kriegsverbrechen , die am 3.8.2014 in Shingal und später von der sog. ISIS begangen wurden, nach Berlin.

Zum anderen hat das Präsidium des DFR (Bundesverband) nun die Kooperation mit der "Plattform für das Überleben verschleppter Frauen" unterzeichnet.  Dieses internationale Netzwerk wurde 2015 in Díyarbakir (Türkei) gegründet. Es setzt sich gegen die Gewalt, die Kriegsverbrecher gegen Êzidische Frauen, Kinder und Männer, gegen AssyrerInnen, TurkmenInnen und Shiitische Shabaks oder DrusInnen und andere Menschen ein, die sich nicht der unmenschlichen Ideologie unterworfen haben. 

Ziel ist es, allen befreiten Frauen eine Rückkehr ins Leben und die Gesellschaft zu ermöglichen, ihnen dazu jegliches Empowerment zukommen zu lassen und die erlittenen Kriegsverbrechen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. 

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